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Skaten – und der Weg in den Olymp

Olympia Skaten

Skaten - und der Weg in den Olymp

Was passiert, wenn leidenschaftliche Surfer Rollen unter kleine Surfbretter schrauben? Sie werden zu Asphaltsurfern und dadurch Anfang der 60er Jahre zu den Vorreitern der Skateboard-Szene. Schnell entwickelten sich die heute weltweit bekannten Boards und Skaten wurde zur Trendsportart. Erste Wettbewerbe wurden ausgerichtet und Magazine erschienen.

Doch der Hype währte nur kurz. Bereits Ende des Jahrzehnts war Skateboarding nahezu vollständig von der Bildfläche verschwunden und das Asphaltsurfen an vielen öffentlichen Orten verboten. Nur vereinzelte Gruppen verfolgten ihre Leidenschaft fürs Skaten weiter, zumeist an Orten die gefährlich und nicht öffentlich zugänglich waren. So auch zum Beispiel das Zephyr Surf Team aus Santa Monica: Surfer*innen und Skater*innen die einen verlassenen Freizeitpark zu ihrem Revier machten. Dort nutzen sie auch leere Pools für spektakuläre Tricks – der Vorläufer für Halfpipes und Bowlskating war geboren.

Als Ende der 1970er Jahre Skateboarding wieder einen Aufschwung erlangte und neue Skateparks gebaut wurden, wurden Halfpipes und Bowls ein neuer, unglaublich wichtiger Bestandteil. Skater wie Tony Hawk nutzten später die Halfpipe für unglaubliche Tricks und verhalfen so Skateboarding zu globaler Popularität. Aus kleinen privaten Contests wurden internationale Wettbewerbe wie die X-Games, bei denen in unterschiedlichen Disziplinen vor tausenden Zuschauern geskatet wird.

Und schlussendlich wird Skateboarding in diesem Jahr zum ersten Mal olympisch. Bei den Olympischen Spielen in Tokio treten Frauen und Männer in den Disziplinen Street und Park an und zeigen ihr Können – übertragen in die ganze Welt.

Bei allem Hype und Popularität des Skateboarding darf jedoch nie vergessen werden, worum es dabei eigentlich geht: für die meisten Skater geht es nicht um Contests und Sport, Skateboarding wird vielmehr als individualisierter Lebensausdruck und mitunter als Kunstform angesehen. Und so spektakulär einige Tricks auf der Halfpipe anmuten, eigentlich findet Skateboarding auf der Straße statt. Die „Aneignung“ öffentlichen Raums, das Nutzen von Bänken, Vorsprüngen, Geländern, natürlichen Rampen und Treppen für Tricks ist die eigentliche Form des Skatens. Ohne künstliche Vorgaben können Skater*innen ihr ganzes kreatives Potenzial ausschöpfen und die Möglichkeiten der Stadt und Straße nutzen. Dabei kommt es dann auch zu Verschmelzungen mit anderen Kunstformen. Um ihre Tricks zu verbreiten werden Videos produziert und Magazine erschaffen. Außerdem beeinflussen sich Mode, Graffiti, Fotographie und Skateboarding auf verschiedenste Art und Weise bis zur Entstehung von Subkulturen wie etwa der Street- und Skatewear.

Und genau diese Verschmelzung von Mode, Graffiti, Skateboarding, Fotographie war ausschlaggebend für un-fcking famous und ist eine große Inspirationsquelle. Die Ausschöpfung von Kreativitätspotenzialen mit unterschiedlichen Medien ist für uns eine große Motivation. Dabei sind es vor allem internationale Einflüsse, die bei uns eine wesentliche Rolle spielen. Diese werden mit Motiven und Werten der ursprünglichen Skatekultur in Verbindung gebracht und in einzigartigen Produkten verwirklicht, die dieses Lebensgefühl transportieren. Kunstformen zusammenbringen, Regeln brechen und Menschen vereinen, die ähnliche Lebenseinstellungen und Visionen haben und dadurch Inspirationsquellen kombinieren und neuartiges Erschaffen - Skaten schaffte und schafft neue Sphären eines integrierten, urbanen Lifestyles.

 

LG

Leon


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