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Nachhaltiger Lifestyle

 

Mittlerweile ist der Earth Overshoot Day 67 Tage her. Der Earth Overshoot Day markiert den Tag, ab dem die innerhalb eines Jahres wieder auffrischenden, ökologischen Ressourcen der Erde durch den Menschen verbraucht wurden. 

Der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass sich dieser Tag aufgrund der Corona-Pandemie ein paar Wochen nach hinten verschoben hat - dennoch ist es weiterhin die andere Hälfte des Jahres, die auf Kosten unseres Lebensraumes und des Planeten geht. Die Rechnung für unser Verhalten bekommen wir immer wieder, insbesondere dieses Jahr ist wieder einmal Sichtbar, dass sich das Klima um uns verändert und sich Wetterextreme häufen. Ob man nun an Gott oder den Klimawandel glaubt, eins ist sicher: wir müssen etwas ändern.

 

Es ist sicherlich erst einmal nicht von jedem gefordert, sich auf die Straßen zu begeben und die Stimme zu erheben, doch jeder kann in seinem Mikrokosmos beginnen und Schritt für Schritt die Welt verändern. Angefangen bei der Fortbewegung, über den Energieverbrauch zu Kapitalanlagen bis hin zu Kleidung und Einrichtung, es gibt diverse Ansatzpunkte für einen nachhaltigen Lifestyle.

 

Man kann komplett mit dem Bike unterwegs sein, auf Verbrennungsmotoren verzichten und den Verbrauch fossiler Brennstoffe mindern. Auch für öffentliche Verkehrsmittel gibt es bereits Wege, den Energieaufwand zumindest bilanziell ökologisch nachhaltig zu gestalten, so fährt die deutsche bahn in 2021 mit 61% Ökostrom im Gesamtbedarf, die Fahrten von ICE, IC und EC werden dadurch komplett abgedeckt. Dieser Strom muss natürlich auch irgendwo herkommen, derzeit wird der Strom noch durch die Bahn größtenteils an der Börse eingekauft und stammt nicht aus eigener Erzeugung. Doch gerade dort wird unter anderem der Solar-und Windstrom von Kleinanlagen gehandelt, Privatanleger haben Geld in die Hand genommen und in eine Erneuerbare-Energien-Anlage investiert. Nun kann sich nicht jeder gleich eine komplette Anlage leisten, mittlerweile gibt es dafür aber auch Lösungen "am Markt". Manche  Anlagenbetreiber bieten Teilhaberschaften an ihren Anlagen an, so kann das eigene Geld sogar mit Rendite in eine nachhaltige Sache investiert werden. Hat man das nötige Kleingeld und den Platz für eine eigene Anlage, ist es immer eine gute Idee, zunächst wird der eigene Verbrauch gedeckt, im besten Fall bleibt dabei noch Strom übrig, welcher dann wiederum an der Börse verkauft werden kann. Über den Verkauf amortisiert sich der Kauf der Anlage über die Zeit und man bezieht danach weiterhin Energie aus einem nachhaltigen Energieträger. 

 

Beim Thema Kleidung lässt sich sehr viel machen, hier ist der Begriff "nachhaltig" auch durchaus vielschichtig zu sehen, nicht nur die Umwelt sollte hier eine Rolle spielen, sondern auch unmittelbar die Bedingungen, unter denen ein Kleidungsstück hergestellt wird - gemeint ist hier der Mensch, der dein T-Shirt zusammennäht. Es genügt nicht, Nylon zu recyceln oder "grüne" Baumwolle zu nehmen, um sie anschließend unter widrigsten Arbeitsbedingungen verarbeiten zu lassen, das geht auf Kosten des Menschen - nicht nachhaltig. Kleidung trägt soziale Verantwortung. Gerade deswegen kaufen wir unsere Rohteile bei Stanley und Stella ein, hier gibt es ein vollumfängliches Nachhaltigkeitskonzept, welches auch den Menschen in der Produktion berücksichtigt. Hier wird mit der Fair Wear Foundation zusammengearbeitet, um die Bedingungen und Umstände der Fertigung zu kontrollieren. Die FWF hat einen Kodex basierend auf acht Säulen zusammengestellt, um dem Menschen in der Fertigung einen guten Arbeitsplatz bieten zu können. Die Fertigung findet in vorwiegend in Bangladesch statt (4/5 Fabriken, die fünfte ist in China), wo sich mittlerweile Mode-Großkonzerne zurückziehen, da die Arbeitskräfte in Ländern wie Äthiopien und Myanmar schlichtweg noch billiger geworden sind. Dies führt zu Arbeitslosigkeit in der hiesigen Textilindustrie und ist mit ein Grund, warum Stanley und Stella dort produziert, obwohl die Textilindustrie in Bangladesch hierzulande häufig mit negativen Schlagzeilen aufschlägt. Es würde den Rahmen des Beitrages sprengen, weiter auszuholen, daher kann ich nur wärmstens empfehlen, einmal einen Blick in den Nachhaltigkeitsbericht zu werfen, eines meiner Favorites ist das Lebensmittelladen-Projekt, wirklich wunderbar mit- und vor allem weitergedacht.

 

Ein einfacher Trick für Nachhaltigkeit ist es, Dingen ein zweites Leben zu geben, das ist grade bei Kleidung immer wieder in Mode. nicht zuletzt Macklemore hat dafür gesorgt, dass second-hand Kleidung wieder im Mainstream gelandet ist. One mans Trash is another mans Treasure - klassiker, trifft überall zu. Ob Mode oder Möbel, upcycling ist im Trend und wohl die einfachste Methode, den Verbrauch von Ressourcen zu vermeiden und nachhaltig zu leben. Und mal ganz ehrlich, Ommas schmucker alter Schrank sieht geschliffen und geölt doch schon echt fancy aus! ;)

Was meint ihr, wie seht ihr das Thema?

Nächstes Mal gibt’s was zu nachhaltiger Ernährung! 

 

LG

Frederick

 


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