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Nachhaltige Ernährung

Bewusstsein Ernährung Nachhaltigkeit

Mahlzeit! :)

in meinem letzten Beitrag geht es um den nachhaltigen Lifestyle, Heute möchte ich daran anknüpfen und euch einige Aspekte zu einer Nachhaltigen Ernährung auftischen.

Insbesondere hier liegt denke ich bereits viel auf der Hand, eine Flugmango ist vielleicht verdammt Lecker, hat aber auch einen verdammt lagen weg hinter sich - im Flugzeug wohlbemerkt - bevor sie in deinem Magen landet. Dass das nicht ökologisch oder nachhaltig ist, sollte allgemeinhin klar sein. Gleiches gilt für Avocados, Annanasse, Bananen und und und, der Transport geht auf Klima, ob Zertifiziert oder nicht. Hier haben wir als Gesellschaft bereits vor langer Zeit im Gesamten den Abstrich gemacht und nehmen es hin, schließlich gibt es keine deutschen Mangos.
Top Beispiel ist hier eigentlich die Geschichte der Banane. Im Zuge der Globalisierung haben sich Türen und dazu passende Begierden geöffnet, die schließlich für eine Nachfrage sorgten. Schnell hat sich für die Nachfrage ein Angebot und schlussendlich ein Markt entwickelt, wir als Kunde bedienen diesen Markt. Damit sollte klar sein, dass Verzicht hier die Musik macht. Jedoch ist es auch sicherlich nicht die Lösung, nun gar kein leckeres Obst zu essen, hier kann in Maßen genossen werden. Jeden Tag ein Avocado-Brot fällt raus, aber einmal im Monat sollte - meiner Meinung nach - in Ordnung sein, hier lasse ich mich jedoch gerne eines besseren belehren.

Bei Obst kann man auf heimisches Obst umsteigen und auf exotisches verzichten, beim Thema Fleisch ist es etwas anders.
Vorweg, um hier nichts zu verwurschteln: ich rede jetzt von Fleisch aus der hiesigen, konventionellen Produktion, dass ein Steak aus Argentinien (eingeflogen - selbstverständlich.) kein Wunder auf der Fußabdruck-Skala vollbringen wird, setze ich nun als bekannt voraus. Von moralischen Aspekten der konventionellen Tierhaltung werde ich ebenfalls absehen, das ist ein Thema für sich und ich hoffe die Debatte ist dir zumindest anfänglich bekannt. :) 
Ein Kilogramm Rindfleisch hinterlässt uns im Durchschnitt 22Kg Co2, verschlingt in der Produktion 15.415 Liter Trinkwasser (etwas mehr als 77 volle, gemeine Badewannen) und 3,9 bis 9,4kg Getreide (nehmen wir mal brutto, ist das Mehl für 18 deutsche Landbrote). Ein Kilo Fleisch wohlbemerkt.
Ich höre hier schon ein leichtes mimimi "Fredde, das weiß ich doch schon, so ist das halt, was soll ich machen, ich muss doch Fleisch essen!" Jajajaha - 1. Musste nicht. 2. Auch nicht jeden Tag. 3. Einmal im Monat, schön sonntags mit der Familie ist (finde ich) voll in Ordnung. Außerdem kann man es nicht oft genug ins Gedächtnis rufen, in einer Zeit in der uns das Trinkwasser ausgeht, Menschen verhungern und uns in nicht allzu langer Zeit echt ganz schön warm wird.

Ich selber bin kein Vegetarier, habe mich aber unbewusst in den vergangenen Jahren stark vegetarisch ernährt, ich selber kaufe kein Fleisch. Leben tu ich noch, daher sage ich - musste nicht. Gleichzeitig sage ich auch: einmal im Monat esse ich Fleisch, ich bin kein Vegetarier. 
Das Fleisch was bei uns auf den Tisch kommt ist in der Regel vom Schultenhof, ein Biohof bei uns um die Ecke. Das Fleisch landet keine 2km entfernt auf dem Teller, man kann es dort auch mit dem Radl abholen - Transport very nachhaltig! :) 
Die Zahlen von oben gelten für Bio aber auch! Tatsächlich ist die Klima-Belastung von "Bio-Kühen" höher, die artgerechte Fütterung sorgt für einen höheren Methan-Ausstoß bei der Verdauung verglichen mit konventioneller Fütterung. Nun ja, aber man spart sich ja immerhin schlappe 12.000km Flugstrecke aus Argentinien - und die Kuh ist glücklich. Noch besser finde ich Demeter-Fleisch, oder Cowsharing. Hier wird erst gekauft, dann geschlachtet.
Wenn man Fleisch essen muss, sollte dies mit Bedacht und Bewusstsein passieren. Es muss dir klar sein, dass du ein Stück Lebewesen in der Hand hast und dass es genau das gleiche Recht auf Sonne, Wiese und frische Luft hat wie du. Dieses Bewusstsein wird nicht vorhanden sein, wenn man jeden Morgen in Gewohnheit, ganz selbstverständlich zwei dicke Fleischwurst- und 'n Fricka-Brötchen inhaliert. Man sagt immer "du bist was du isst" und da ist was dran. Fleisch gehört sicherlich zu einer gesunden Ernährung dazu, allerdings ist es im Übermaß kontraproduktiv, siehe Uli Hönes.

Weiter im Text:
Soja ist auch nicht die Lösung. Insbesondere Fleischersatz kommt immer mehr in Mode. Die Debatte um den Fleischkonsum und den Beitrag zum Klima hat scheinbar schon den ein oder anderen zum Umdenken gebracht. Es muss eine Nachfrage gegeben haben, sonst würden nicht immer mehr der Produkte im Kühlregal landen. Vegane Mortadella, vegane Chicken Nuggets, vegane Bratwürste und Tofu Steaks machen den Braten auch nicht fett, wenn das dafür benötige Soja auf ehemaligem Regenwald wächst. Dann essen wir zwar kein Fleisch, dafür aber ein ordentliches Stück der Lunge unseres Planeten. Auch nit so legga. Also auch hiermit ist keine Lösung gefunden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Debatte um die Hafermilch von Oatly, dazu gab es im vergangenen Jahr etwas Furore und eine Stellungnahme.

Es sollte allgemein ein Bewusstsein vorhanden sein, was man ist und was dahinter steckt. Wenn man sich bereits beim Einkaufen Gedanken dazu macht, wo die Sachen im Einkaufswagen herkommen, generell wo man einkaufen geht, ebnet sich der Weg zu einem Bewusstsein. Man kann einfach stetig hinterfragen, was woher kommt und sich somit seinen Horizont erweitern, man lernt schließlich nie aus, außerdem ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das Bewusstsein bringt dich dahin.
Wer ein richtiges Bewusstsein für sein Fleisch bekommen und der Natur näher kommen möchte, sollte meiner Meinung nach gleich am besten das grüne Abitur - einen Jagdschein machen.

Achso, eins noch. Schaut gerne mal bei dem Fußabdruck-Rechner des WWF vorbei, 35 Fragen zu eurem Konsum und ihr habt anschließend eine ungefähre Hausnummer wo ihr steht inklusive Tipps, wie ihr den Co2-Fußabdruck eures Haushaltes verbessern könnt! 
Mein Wert liegt für unseren Haushalt bei 9,58 Tonnen Co2 im Jahr, laut WWF liegt der Deutsche durchschnitt bei 12,37 Tonnen per annum - der Weltweite durchschnitt liegt bei 6,4. So viel dazu.

Wie steht ihr zu dem Thema? Lasst es uns Wissen, schreibt uns an per Email oder auf unserer Insta-Seite!

 

Lg

Frederick

 

 


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