Lifehack für zuhause und unterwegs

Ein bereits in einem unserer vorherigen Blogbeiträge thematisierter Trend sind die sogenannten Life-Hacks - Tricks und Handlungsweisen, die einem das Leben an gegebener Stelle erleichtern sollen. Davon soll es heute noch mehr geben! Doch wir wollen nicht nur über die Stressersparnis im privaten Alltag sprechen, sondern auch Möglichkeiten aufzeigen, die dabei helfen könnten, das Berufsleben etwas angenehmer aussehen zu lassen. Einige der Life-Hacks sind nicht nur für die eigene Person profitabel, sondern tragen auch im Sinne der Nachhaltigkeit etwas zum Wohle der Allgemeinheit bei.

Fangen wir zunächst mit einer häuslichen Situation an, die wohl jeder von uns kennt. In der Familie wird gekocht, viele Töpfe werden gebraucht, Schalen und Restprodukte füllen nach und nach den Abfall. Darüber hinaus werden Literweise Kochwasser weggekippt. Muss das sein? Ganz bestimmt nicht. Es könnte sogar einem und vor allem anderen Lebewesen im eigenen Zuhause ausgesprochen guttun, sein routiniertes Handeln zu überdenken und womöglich einen neuen Weg einzuschlagen. Vermeintliche Abfallprodukte wie Kochwasser, Kaffeesatz oder Eierschalen sind der ideale Bio-Dünger für Pflanzen, egal ob im Garten oder innerhalb der eigenen vier Wände. Kurz zerkleinert bzw. vermengt braucht man nicht weiter zu tun, als die „Reste“ in den Blumentopf anstatt den Mühleimer oder Ausguss zu schütten. Leichter geht es kaum. Gleichzeitigt agiert man nachhaltig, indem man Substanzen multifunktional nutz und darüber hinaus in großen Teilen auf synthetische Düngemittel verzichtet.

Wo wir gerade beim Thema multifunktionale Lebensmittel sind. Wozu kann Reis gut sein, wenn nicht zum Essen? Im besten Falle rettet er eure mobilen Endgeräte! Wie das? Sind Handy oder Tablett einmal nasser geworden, als es ihnen guttut, ist das Drama meistens groß. Außer einem schwarzen Bildschirm tut sich nichts. Da hilft häufig nicht mal mehr der Föhn…aber der Reis! Legt man das entsprechende Elektrogerät für einen Tag in eine Schüssel voll reis und deckt es damit vollständig ab, so ergibt sich ein oftmals unerwartetes Resultat. Die Technik wird erneut zum Leben erweckt! Reis entzieht seiner Umgebung in starkem Maß die Feuchtigkeit, wodurch nass gewordene Handys und Tablets nicht selten gerettet werden können. Wieso ist das nachhaltig? Wer den Trick kennt, spurtet womöglich nicht gleich zum nächsten Technikfachhandel, sondern gibt dem Life-Hack eine Chance. Das kann sowohl Ersparnis für den Geldbeutel bedeuten und gleichzeitig die Umwelt vorm eigenen Überkonsum schonen.

 

Nicht nur im Alltag zuhause, sondern auch im Büro (oder aktuell am Schreibtisch zuhause) gehen uns einige Sachen auf die Nerven oder belasten unsere Abläufe.

Auch wenn wir heute vieles digital machen, ab und zu benötigen wir Stifte. Wo bewahrt ihr diese auf? In einer Tasse aus der ihr nicht mehr trinkt? Wir möchten euch eine Alternative vorstellen, mit der ihr zusätzlich alten Disketten (wer hat nicht selber welche oder Eltern, bei denen einige im Keller rumliegen) neues Leben schenken könnt. Was ihr dafür benötigt: fünf Disketten, ein paar dünne/kleine Kabelbinder und eine Bohrmaschine/Akkuschrauber samt Bohraufsatz. Nun bohrt ihr in alle Disketten in jede Ecke ein Loch und fangt an, die Disketten zu verbinden. Eine Diskette dient als Boden, die anderen vier als Wände. Die Kabelbinder werden nun durch naheliegende Löcher geführt, um mit einem Kabelbinder jeweils zwei Disketten oben und unten zu verbinden. Zusätzlich wird der oben mit den Wänden verbunden. Nachdem die Enden der Kabelbinder abgeschnitten sind, habt ihr nun einen vintage Behälter zur Aufbewahrung der Stifte. Sicherlich ein Unikat.

Ein wahre Allzweckwaffe im Büro sind Foldback-Klammern. Je nach Größe können sie als Halter für Kopfhörer oder zu Ordnung von Kabelhaltern verwendet werden. Seitlich an den Schreibtisch geheftet kann das Ladekabel für Laptop oder Smartphone durch die Halterung geführt und bei Bedarf angeschlossen werden. Wird es gerade nicht benötigt, liegt es nicht unnütz auf dem Schreibtisch herum, sondern hängt platzsparend an der Seite und ist on-demand verfügbar, ohne es aus dem Schrank o.ä. holen zu müssen. Eine weitere Möglichkeit, Kabel sortiert zur Verfügung zu haben, ist die Verwendung von Lego-Figuren. Deren Hände sind perfekt geeignet, um die meisten Kabel einzuklemmen. Für eine Open-Desc Policy sicherlich weniger geeignet als Foldback-Klammern, aber etwas individueller.



Ach ja: ihr habt eine Mehrfachsteckdose und wisst nie, welches Kabel zu welchem Gerät gehört? Nehmt euch die Zeit und markiert jedes Kabel an dem Ende, welches in die Steckdose kommt mit einem Post-It. Es spart euch sehr viel Zeit, welche ihr sonst mit Trial and Error verschwenden würdet.


Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal,


Tom & Leon


Älterer Post Neuerer Post


Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen