Die Inspiration der Musik

In unserem ersten Block-Beitrag haben wir bereits erwähnt, dass Streetwear im Allgemeinen und auch unser Style stark von Musik, insbesondere Hip Hop beeinflusst ist. In Bezug auf Hip Hop ist „beeinflusst“ wahrscheinlich sogar eine Untertreibung. Vielmehr müsste man sagen, dass Hip Hop einer der wichtigsten Treiber von Streetwear war und ist. Die Musik an sich, aber auch Hip Hop Künstler haben Streetwear populär gemacht. Als Beispiele dienen z.B. Run DMC (ihr Song „My Adidas“ machten Adidas Sneaker zu DEM Sneaker) und Pharrell Williams, der mit eigens angefertigtem Schmuck und passendem Style aufsehen erregte. Dieser Style war maßgeblich durch Streetwear aus Japan geprägt. Zusammen mit NIGO wurde dort im Studio an Musik gearbeitet und parallel die Streetwear Marke Billionaire Boys Club gegründet. Neben seinem eigenen Label wurde Pharrell Williams auch zum inoffiziellen Botschafter von Bape und promotete so zusätzliche japanische Streetwear in den USA und weiteren Teilen der Welt. Daraufhin folgten Kollaborationen mit Supreme, Adidas und vielen weiteren Marken. Allein dieses Beispiel zeigt, wie Musik, insbesondere Hip Hop und dessen Artists Streetwear und auch japanische Streetwear verbreitet, weiterentwickelt und massentauglich gemacht haben.

 

Streetwear, gerade im Luxus-Segment, ist neben dem direkten Einfluss, auch auf andere Weise mit Hip Hop verknüpft. Hip Hop steht, wie keine andere Musikrichtung, dafür, sich aus einfachen oder sogar prekären Lebensumgebungen mit harter Arbeit nach oben zu kämpfen und etwas zu erreichen. Und dieses „etwas“ heißt in den meisten Fällen Status, Geld, Schmuck, Autos und eben Luxus-Streetwear. Und mussten sich Hip Hop Interpreten zu Beginn des Jahrtausends noch Streetwear von den Luxus-Labels kaufen, hat sich das Bild massiv geändert: Hip Hop Artists sind nun Markenbotschafter und designen eigene Kollektionen für Labels wie z.B. Burberry anstatt stigmatisiert zu werden.

Wie oben bereits erwähnt, wurden auch wir stark von Hip Hop beeinflusst. Das bezieht sich zum einen natürlich auf unsere Kollektionen. Die Überlegungen welche Art Klamotten, aber auch der Design-Prozess sind stark von Hip Hop beeinflusst. Sei es, um den allgemeinen Stil zu integrieren, aber auch um kreativ zu werden und im Flow des Hip Hops Designs zu entwickeln. Dazu zählt natürlich das Hören der entsprechenden Musik, aber auch das Schauen von Dokus über Artists der Scene oder Scrollen durch entsprechende Instagram-Profile. Der Einfluss von Hip Hop geht allerdings noch viel tiefer, beginnend mit dem Namen. Un-fcking famous – durchaus leicht provozierend, aber auch frei zur Interpretation und sicherlich hat jeder seine eigenen Gedanken. Ein Flair, der dem des frühen Hip Hops entstammt. Als die Musik noch nicht in den breiten Massen angekommen und von einigen Menschen mit kriminellen Machenschaften, Drogen, Provokationen etc. assoziiert wurde. Außerdem, wie oben erwähnt, ging es beim Hip Hop darum, mit harter Arbeit (sog. „hustle“) aufzusteigen, an die Spitze zu kommen, berühmt zu werden. Und auch das wollen wir verkörpern – mit harter Arbeit Erfolg zu haben und sich weiterentwickeln. In unserem Fall in der Kombination mit Nachhaltigkeit und dem Gedanken an die Zukunft unseres Planeten. Neben dem Namen hat Hip Hop aber auch unsere gesamte Ausrichtung als Label bestimmt. Das wir ein Streetwear-Label sind hat auch mit unserer Leidenschaft für Hip Hop, dem Style und der Lebenseinstellung zu tun. Und wer weiß, vielleicht werden wir demnächst ein paar Playlists für euch zusammenstellen ;)


LG und bis bald

Leon


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